GLORIA
Eventdatum:
14. November 2025
Veranstaltungsort:
livelyfreiburg, Wallstraße 15, Freiburg im Breisgau, Deutschland, 79098, Deutschland
Gloria! ist ein Film aus dem Jahr 2024, geschrieben und inszeniert von Margherita Vicario, die damit ihr Regiedebüt gibt.
Der Film lief im Wettbewerb der 74. Internationalen Filmfestspiele Berlin und wurde von den Filmkritikern positiv aufgenommen. Sie schätzten Vicarios Regie bei der Darstellung sozialer Themen wie Feminismus und die Unterdrückung von Frauen in der Musik. Der Film erhielt neun Nominierungen bei den 70. David di Donatello Awards und gewann zwei Silberne Bänder, zwei Golden Globes und den Regiepreis beim Seattle International Film Festival.
Handlung
Veneto, 1800. Teresa, die den Spitznamen ‘die Stumme’ trägt, arbeitet als Dienstmädchen in Sant’Ignazio, einem heruntergekommenen Musikinstitut für Schülerinnen. Der bevorstehende Besuch des neuen Papstes Pius VII. versetzt das Institut in Aufruhr und während der Chorleiter darum kämpft, etwas für diesen Anlass zu komponieren, entdeckt Teresa in einem Schrank ein neu erfundenes Musikinstrument: das Klavier. Teresa beginnt, es mit vier anderen Mädchen der Schule zu spielen. Unter ihnen ist Lucia, die sich jedoch nicht mit Teresa versteht. Um Streitereien zu vermeiden, beschließen sie, abwechselnd zu spielen und die Zeit mit einer Sanduhr zu messen.
In der Zwischenzeit versucht der Direktor der Schule, Perlina, ein Stück zur Begrüßung des neuen Papstes zu komponieren, kann sich aber zu nichts durchringen. Lucia bietet ihm ihre Komposition an, aber Perlina lehnt sie brüsk ab. Kurz darauf erhält Lucia einen Brief von den Eltern ihres Verlobten, in dem sie über die Annullierung der Ehe informiert wird. Von der Enttäuschung zerstört, unternimmt Lucia einen Selbstmordversuch.
Später verkauft Perlina das Klavier, um die Schulden eines Freundes zu begleichen. Teresa findet heraus, dass das Instrument den Waisenkindern und nicht Perlina geschenkt wurde, und verlangt es zurück. Sie droht auch damit, zu erzählen, dass sie in der Vergangenheit vom Gouverneur vergewaltigt wurde und dass ihr ihr Sohn weggenommen wurde, wenn das Klavier nicht zurückgegeben und Lucias Stück nicht vor dem Papst gespielt wird.
Während des Konzerts sperren die Mädchen Perlina hinter eine Wand und führen ihre Komposition auf. Das Publikum reagiert unterschiedlich: einige applaudieren, andere sind empört, während der Papst wütend ist. In dem Chaos erleidet der Gouverneur einen Herzanfall und stirbt.
Im Epilog lebt Teresa mit ihrem Sohn und der Stiefmutter des Kindes zusammen. Sie erhält einen Brief von den Mädchen, die inzwischen eine erfolgreiche Tournee-Musiktruppe sind.